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  • Sabine Fehrenbach

Dauerthema Leinenruck

Wie cool wenn jemand eine Hundeschule sucht und von vorneweg sagt, er will nicht, dass an dem Hund geruckt- und aversiv (auch nicht minimal ) eingewirkt wird .

Dafür steht Fehdogs seit vielen Jahren - das ist keine hohle Phrase, sondern das wird bei uns gelebt : mit jedem Hund, jeder Rasse, jeden Tag.


Wir haben hier eine strikte Vorgehensweise : wer tierschutzwidrig in unseren Kursen mit dem Hund umgeht- egal warum- wird nach Belehrung und Vewarnung - entfernt. Wie gemein? Nein !

Es steht in unseren Regeln ganz klar und deutlich so geschrieben, daran halten wir uns.

Hunden, die paralell in anderen Schulen unterrichtet werden, in denen andere Vorgehensweisen empfohlen werden, tut man keinen Gefallen, sie zwischen zwei Lagern hin und her zu ziehen und das hat mit Konkurrenzdenken überhaupt nichts zu tun.

Heute hüh , morgen hott ist schlechtes Training und auch das wollen wir den Hunden nicht antun .


Das gilt ganz besonders für Einwirkungen über Halsband und Leine!

....gut...

Im vernünftigen, intelligenten, durchdachten Training hat das eh nichts zu suchen, nützt nichts - ganz im Gegenteil, es schadet massivst. Der Zug über das Halsband, ist verheerend für die Gesundheit eurer Hunde! Über Zug und Ruck kommt ein Zug von bis zu 73 N (Newton) auf die Luftröhre und die großen Halsgefäße.

Es kommt zu chronischen Kehlkopfentzündungen, Luftröhrenquetschungen, Blutungen bis hin zu Knorpelbrüchen. Durch den Druck kann es zu zusätzlicher Bildung von zusätzlichem Schilddrüsengewebe kommen, was seinerseits Probleme machen kann. Aber, Stand der Wissenschaft, geht es noch weiter: die Wirbel der Halswirbelsäule verschieben sich , Symptome wie Nacken- und Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zu bleibenden Nervenschädigungen können entstehen. Bandscheibenvorfälle, Arthrose, Spondylosen werden begünstigt. Von der Sache mit dem Augeninnendruck, der gerade für schwerste Augenprobleme bei brachycephalen Rassen führt ( für die, die keine Fremdwörter mögen, das sind zB. Bulldoggen, Boxer, Möpse, Pekinesen) will ich gar nicht reden...

Viele Verhaltensveränderungen, der unschönen Art, fußen auf diesen Vorgehensweisen.

Atemnot, in Kombination mit Artgenossen, öffnet das Tor zu aggressiven Auseinandersetzungen - das Gehirn ist mit Sauerstoff unterversorgt, kann gar nicht mehr auf Erlerntes zurückgreifen...

....und übrigens gilt das Tierschutzgesetz auch für sogenannte " gefährliche " Hunde und alle Rassen, die man anscheinend nur auf solche Art und Weise trainieren kann...

Also lasst euch keinen Schei☆☆ erzählen und achtet auf die Gesundheit eurer Hunde und die Wahl eurer Trainingsmethoden



Leinruck ist nicht Lösung, sondern Ursache des Problems!


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