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Nelly ist da 

und wirbelt von der ersten Minute an unser Leben durcheinander ...

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Nach der ersten Nacht

Nelly hat das Ruder übernommen…

 

Ihr könnt euch vorstellen, dass jetzt die Aufregung erst recht ausbricht. Alles ist neu, spannend, aufregend - für alle..

 

Die erste Nacht war kurz, aber entspannt. Raus, pipi und wieder rein, weiterschlafen…

 

 

 

Auch ein Häufchen kommt… denn was rein geht , muss ja irgendwann auch wieder raus. Wir haben uns gleich mal im Garten ein geeignetes Plätzchen ausgeguckt, welches wir immer wieder ansteuern. Wo es nach Pipi riecht, wird Pipi gemacht. Für so einen Zwerg ist es draußen einfach oft so spannend, da vergisst man gern, weshalb man eigentlich raus wollte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Liebevolle Konsequenz gibt Struktur. Und das fehlt den meisten Welpen am Anfang ..die Mama fehlt, die gewohnten Menschen, die Geschwister …die Geborgenheitsgarnitur ist völlig weggebrochen. Kein Wunder, dass das Probleme macht … vertraute Gerüche ? fehlen ! vertraute Abläufe ? fehlen!  Nicht leicht für ein Wesen  mit  sich und seinen Bedürfnissen klar zu kommen. da ist es völlig normal, wenn man sich nicht so schnell beruhigen kann, wie  das der Mensch gern hätte.

Unsere Aufgabe ist es, zu helfen, Hilfen anzubieten. Kauen entspannt, Schlecken entspannt ( siehe Kong, lickymat und den Schlecker von den easy dogs - der sieht aus wie ein Deoroller und ist befüllbar, mit allem, was so ein zwerg lecker findet. Ideal auch für unterwegs) 

Man könnte verleitet sein zu denken, der Welpe müsste mehr ausgelastet werden, aber dem ist meistens nicht der Fall. Sind alle Bedürfnisse erfüllt ( dazu gehören auch  Nähe und Zuwendung ) fällt es den Zwergen oft sehr schwer zur Ruhe zu kommen.

Sie in diesem Zustand höchster Verzweiflung alleine zu lassen - so nach dem Motto : da muss er durch, da wird er sich dran gewöhnen müssen…, halte ich für grundverkehrt. 

 

Apropos Gewöhnung :  die tritt nur ein, wenn ein Organismus entspannt ist. Schreit der Hund und ist in heller Aufruhr,  wird er sich an gar nichts gewöhnen ( da spielen auch Leckerchen keine Rolle ) ganz im Gegenteil. In der Lerntheorie spricht man hier von Sensibilisierung - und das ist das genaue Gegenteil, von dem, was wir erreichen wollen.   Der Hund wird in Zukunft noch sensibler auf die Situation reagieren…

Also Rudelführer Qualitäten zeigen und helfen..dann klappts auch mit der Entspannung  ;)

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Habt ihr Fragen, Anregungen , Wünsche ? 

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