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  • Sabine Fehrenbach

Alles Meins - Ressourcen

Aktualisiert: 25. Okt 2019

Ressourcen zu verteidigen, ist biologisches Normalverhalten. Leben an Ressourcen bedeutet Konkurrenz. Ressourcen sind oft nur in geringer Stückzahl da- es gibt aber viele, die sie haben möchten.




Ressourcenverteidigung ist die häufigste Form der Aggression bei unseren Hunden. Dementsprechend wichtig und mitunter hoch emotional, wird dieses Thema behandelt. Sprechen wir von Ressourcen, sprechen wir immer auch von Konkurrenz.

Im Normalfall haben wir es immer mit eingeschränkten Ressourcen zu tun. Geht es um all das, was uns wichtig ist, ist es eigentlich immer knapp... nie hat man genügend Zeit für sich, immer dürfte es hie und da noch etwas mehr sein, zumindest mehr als der andere hat. Man stelle sich die Zeit des Sommer bzw. Winterschlussverkauf vor oder aber die Situation mit den Liegen am Pool...3, 2, 1, meins!

Alle Lebewesen konkurrieren um Ressourcen. Die Pflanzen um Licht und Nährstoffe genauso wie Mikroorganismen. Alle konkurrieren wir untereinander um den besten Platz im Leben oder den potentesten Geschlechtspartner.

RV ist ein Normalverhalten. Dies gilt im innerartlichen Bereich genauso, wie zwischenartlich. In diesem Zusammenhang können sich auch Dominanzbeziehungen ausbilden. Sprich: einer hat die Ressource und gedenkt sie auch zu behalten.

Ressourcen können so ziemlich alles sein : - ganz oben auf der Liste steht Futter, aber auch Wasser ist ein begehrtes Gut. Spielzeug, der Napf, der Hundekorb, der Platz unterm Fliederbusch, der Haufen Aas, Erbrochenes, die Zecke aus dem Hals ...nicht immer für uns Menschen nachvollziehbar..

Aber auch organische Ursachen können zu so einem Verhalten führen. Seien sie wachsam, wenn RV unverhofft und extrem auftritt.

Hündinnen sind unter hormonellem Einfluss der Läufigkeit oft phasenweise empfindlicher und reizbarer- auch an Ressourcen.

Was kann man selber, prophylaktisch tun?

Keine Knappheit der Ressourcen herbeiführen. Nur weil der Hund gelernt hat, ein Futter auf den Pfoten liegen zu lassen, heißt das nicht, dass er seinen Knochen nicht aggressiv verteidigen würde.

Alle Welpen aus einem Napf füttern, führt oft schon früh zu Konkurrenzverhalten. Futter nur und ausschließlich " erarbeiten" zu müssen, Bedrohungen und mangelnde Sicherheit im Alltag.

Bedrohungen sollte man grundsätzlich vermeiden - im Training gilt : alles was der Hund nicht aggressiv kommentiert, ist von Vorteil! Gewalttätiger Umgang und aversive Maßnahmen sind hoch gefährlich und kontraproduktiv!


Stressoren gilt es abzubauen .. niemals kommt Ressourcen- Aggression so ganz allein.

Lassen sie ihren Hund im Zweifelsfall tierärztlich durchchecken - Schmerzen sind eine häufige Grundlage für Aggressionsverhalten!

Seien sie äußerst wachsam, sollten Kinder involviert sein! Hier können Türschutzgitter, im Alltag, eine wichtige Vorsorgemaßnahme sein!



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